Case Management

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, das wünschen sich viele Seniorinnen und Senioren. Um dies zu gewährleisten braucht es adäquate Pflege- und Betreuungsdienstleistungen. Da die Koordination dieser Dienstleistungen viele überfordert übernehmen wir das gerne für Sie.

Herr K., 81 wünscht sich nichts sehnlicher als nach seinem Spitalaufenthalt wieder zurück nach Hause gehen zu können. Doch dafür braucht er Betreuung und Pflege denn das Haus ist nicht altersgerecht eingerichtet und die Familie lebt im Ausland. Er fühlt sich alleine, ist sturzgefährdet und die administrativen Aufgaben wachsen ihm zunehmend über den Kopf. Wer könnte die nötige Hilfe im eigenen Haushalt erbringen? Wer übernimmt die Pflege, wer hilft beim Kochen und den administrativen Aufgaben? Wieviel medizinische Unterstützung ist notwendig? Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse und wie wird die Unterstützung organisiert?

Ordnung schaffen und Dienstleistungen koordinieren

„Oft sind Betroffene und ihre Angehörigen mit den komplexen Fragen rund um eine ambulante Betreuung überfordert“, weiss Michela Facchin, Fachperson für Altersfragen bei Pro Senectute Kanton Zug. „Wir helfen dabei, die nötigen Leistungen zu organisieren und zu koordinieren. Dabei gehen wir auf die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen ein, mit dem Ziel eine optimale Lösung für sie zu finden“ ergänzt Facchin weiter. „Wir bieten professionelle Beratung, vermitteln und koordinieren im Auftrag des Klienten aber auch die Leistungen der verschiedenen Anbieter und klären die Details für die Kostenübernahmen mit den entsprechenden Stellen (Krankenkasse, Ausgleichskasse, Behörden, etc.) ab. Unser neues Angebot schafft Ordnung und entlastet sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen.“

Pilotprojekt lanciert

Um den immer komplexer werdenden Anforderungen und Fragen rund um die ambulante Betreuung gerecht zu werden lanciert Pro Senectute Kanton Zug das Pilotprojekt „Case Management“. Dieses neue Angebot entwickelte Pro Senectute Zug zusammen mit den Gemeinden im Auftrag der Sozialvorsteherkonferenz SOVOKO. Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab 60 Jahren und ihre Angehörigen im Kanton Zug und ist kostenlos (siehe Box).

Für die unentgeltliche Beratung sind folgende Fachpersonen zuständig:

Cham und Oberägeri:
Stefanie Waldburger und Stephanie Köllinger (Vertretung), T 041 727 50 53

Zug, Oberwil, Walchwil:
Michela Facchin Burch, T 041 727 50 54

Steinhausen, Hünenberg, Risch-Rotkreuz:
Daniela Lischer, T 041 727 50 67

Baar, Neuheim und Menzingen:
Felicitas Odermatt, T 041 727 50 59

Gemeindeübergreifend:
Brigitte Müller, T 041 727 50 25

In Unterägeri wird die Beratung von der gemeindeeigenen Abteilung «Soziales und Gesundheit» erbracht, T 041 754 55 00.

 

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